{"id":63,"date":"2013-12-23T00:30:54","date_gmt":"2013-12-22T23:30:54","guid":{"rendered":"http:\/\/gerhard.koschany.ch\/?page_id=63"},"modified":"2021-04-10T01:59:21","modified_gmt":"2021-04-09T23:59:21","slug":"schulzeit","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/gerhard.koschany.ch\/?page_id=63","title":{"rendered":"Schulzeit und PC"},"content":{"rendered":"<table style=\"border-collapse: collapse; width: 100%;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"width: 50%;\"><a title=\"Kindheit und Jugendzeit\" href=\"http:\/\/gerhard.koschany.ch\/?page_id=60\">\u21e6<\/a>&nbsp;<a title=\"Kindheit und Jugendzeit\" href=\"http:\/\/gerhard.koschany.ch\/?page_id=60\">Kindheit und Jugendzeit<\/a><\/td>\n<td style=\"width: 50%; text-align: right;\"><a title=\"Beruflicher Werdegang\" href=\"http:\/\/gerhard.koschany.ch\/?page_id=66\">Beruflicher Werdegang<\/a>&nbsp;<a title=\"Beruflicher Werdegang\" href=\"http:\/\/gerhard.koschany.ch\/?page_id=66\">\u21e8<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<hr>\n<h3>Hinein in die Welt der Bits&amp;Bytes<\/h3>\n<p>Dass mir das Thema &#8220;Computer&#8221; wohl liegt, d\u00fcrften 92% bei der IHK-Abschlusspr\u00fcfung, sowie ein Notenschnitt von 1,25 bei der Berufsschule deutlich unterstreichen. Inwieweit Computer meine Schulzeit gepr\u00e4gt haben und welche Konsolen ich in der Freizeit bespielt habe, d\u00fcrften folgende Zeilen eindrucksvoll beschreiben. Fakt ist, ich war kein Kind von Traurigkeit!<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/gerhard.koschany.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Schneider-Tower-AT-220.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-95\" src=\"http:\/\/gerhard.koschany.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Schneider-Tower-AT-220-135x300.png\" alt=\"Schneider Tower AT 220\" width=\"135\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/gerhard.koschany.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Schneider-Tower-AT-220-135x300.png 135w, https:\/\/gerhard.koschany.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Schneider-Tower-AT-220.png 256w\" sizes=\"auto, (max-width: 135px) 100vw, 135px\" \/><\/a>Computer waren nicht erst seit der Ausbildung mein M\u00e9tier. Schon im recht jungen Alter von 10 Jahren begann meine Computerneugier. Damals noch auf einem recht einfach gehaltenen 286er mit bernsteinfarbenem Monochromdisplay. Von Mauszeigern und Icons, sowie Fenstern, geschweige denn 3D-Spielen war man weit entfernt. <a href=\"http:\/\/gerhard.koschany.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/NES.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright\" src=\"http:\/\/gerhard.koschany.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/NES-300x220.png\" alt=\"NES\" width=\"300\" height=\"220\"><\/a>Spielen war mit dem PC nur eingeschr\u00e4nkt m\u00f6glich, aber diesen Part hat das Nintendo NES vollkommen abgedeckt. Sp\u00e4ter war dann das SuperNES das Ger\u00e4t, welches diesen Part \u00fcbernommen hat. Jedenfalls haben einige Stunden entweder dem italienischen Klempner Mario oder dem Fantasieheld Link gegolten. Wen wundert es, dass also die Super-Mario-Reihe, wie auch die Zelda-Reihe zu meinen Lieblingstiteln z\u00e4hlen.<\/p>\n<p>So habe ich also auf besagtem 286er meine ersten Gehversuche in der Welt von Bits und Bytes get\u00e4tigt, welche dann auch Schritte der BASIC-Programmierung enthielten. Nicht oft, daf\u00fcr dann richtig, endeten meine Gehversuche auch damit, dass der PC neu aufgesetzt werden musste, was mein Onkel dann (wenn auch manchmal fluchend) wieder gemacht hatte. W\u00e4hrend meiner Schulzeit durften dann neben einem 486er, einem Pentium MMX \u00fcber einen Pentium II (der heute noch existiert!), lagerwechselnd dann mal AMD&#8217;s Athlon, Athlon XP, sowie ein X2 herhalten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Selbst ist der Mann&#8230;<\/h3>\n<p><a href=\"http:\/\/gerhard.koschany.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Schillerstrasse.jpg.850x680.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-338\" src=\"http:\/\/gerhard.koschany.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Schillerstrasse.jpg.850x680-300x240.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"240\" srcset=\"https:\/\/gerhard.koschany.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Schillerstrasse.jpg.850x680-300x240.png 300w, https:\/\/gerhard.koschany.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Schillerstrasse.jpg.850x680.png 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Ja, der Hardwarekauf und das Flanieren durch M\u00fcnchen&#8217;s Schillicon Valley (Schillerstrasse, Landwehrstrasse und Schwanthalerstrasse) waren so das Highlight, wenn man in Zeiten von nichtvorhandenen Onlineshops die L\u00e4den abklapperte und die Preislisten studierte, um f\u00fcr m\u00f6glichst wenig Geld m\u00f6glichst potente Hardware zu bekommen. Da war das Gespr\u00e4ch mit den PC-Gurus hinter der Theke noch so wie ein Besuch in einem Caf\u00e9 und man konnte sich vor unliebsamen \u00dcberraschungen daheim sch\u00fctzen, weil der Techguru einem vor dem Kauf schon erkl\u00e4rt hat, das Hardware XY mit Hardware YZ nicht zusammenarbeiten wird nebst Empfehlung, was man alternativ verwenden k\u00f6nnte. Das gab mir dauch etwas das Gef\u00fchl, herauszufinden, wie man solide laufende PCs zusammenstellen konnte. Auch geh\u00f6rte das Sammeln der Preislisten und der damit vorhanden \u00dcbersicht \u00fcber die Preisentwicklung der Hardware ein gewisses Gef\u00fchl daf\u00fcr, wie sich der Trend entwickeln k\u00f6nnte bzw. wann etwa die neue Generation Hardware an die T\u00fcr klopfte.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-330 alignleft\" src=\"http:\/\/gerhard.koschany.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/mein_1_basic_programm_gross-192x300.jpg\" alt=\"\" width=\"192\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/gerhard.koschany.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/mein_1_basic_programm_gross-192x300.jpg 192w, https:\/\/gerhard.koschany.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/mein_1_basic_programm_gross.jpg 384w\" sizes=\"auto, (max-width: 192px) 100vw, 192px\" \/>Wie hat man eigentlich damals so Programmieren gelernt. Es gab ja keine Maus und keine GUI! Nun, das Buch links war so mein Einstieg in Basic und, vor allem, GW-Basic, welches ja mit MS-DOS 3.22 mitkam. Anhand des Buchs habe ich gelernt, erste GW-Basic-Programme zu schreiben und den Sinn und Zweck dieser Programmiersprache, welche auch auf &#8220;sprechende&#8221; Logikelemente setzt., zu verstehen. Erste Programme waren dann ein Zahlenratespiel, ein (sehr rudiment\u00e4res) Grafikadventure (was man halt so mit 80&#215;24 Zeichendarstellen kann&#8230;), bis hin zu etwas komplexeren Programmen, die sich auch mit den EGA-Grafikmodi besch\u00e4ftigten. Ja, der Schneider TowerAT mit seiner Monochrom-Herculeskarte konnte durchaus auch EGA-Grafik mit 640&#215;350 Pixel darstellen. Das Malen einfacher Geometriegrafiken jedoch war prozessorbedingt aber eher langsam. Dennoch konnte ich immer weiter experimentieren, bis sich erste Unterschiede zu Basic f\u00fcr Commodore, Basic f\u00fcr Amiga und dem \u00fcblichen Basic f\u00fcr PCs aufzeigten. So kannte ein PC eben keine Poke-Befehle, mit dem man auf Speicheradressen \u00fcber den 6502-Chip zugreifen konnte. GW-Basic war in vielen Sachen limitiert. Auch die Soundausgabe beschr\u00e4nkte sich auf den kleinen Piepser und konnte nat\u00fcrlich mit dem im C64 zus\u00e4tzliche vorhandenen SID (Sound Interface Device) in keinster Weise mithalten. Damit wurde auch schnell klar, wo die Limits damaliger PCs waren und auch eine f\u00fcr den 8bittigen ISA-Sockel erworbene VGA-Karte f\u00fcr einen Farbmonitor wollte mit dem PC nicht wirklich zusammenarbeiten.<\/p>\n<p>Die PCs wurden aufgrund des Knowhows, welches mir mein Onkel bis ahnhin vermittelt hat, immer selbst zusammengestellt und zusammengebaut. Von den Fischdosen aus Mediabl\u00f6d und Co. habe ich nie viel gehalten, vermutlich auch deswegen, weil ein bekannter PC-Hersteller damals, den es nicht mehr gibt, es wohl f\u00fcr sinnvoll hielt, CPU-K\u00fchler und RAM auf ewig mit dem Mainboard oder der CPU mit Hei\u00dfkleber zu binden. Keine sehr gute Idee, vor allem, wenn man mal ein defektes Teil tauschen wollte. Ohne viel Gewalt war da nicht viel zu r\u00fctteln, aber bei einem Freund konnte ich dennoch trotz dieses &#8220;starken&#8221; Gespanns einen defekten K\u00fchler ohne Hardwareschaden tauschen, wenn auch dies mit ziemlich viel Gefluche verbunden war. Letztlich z\u00e4hlte dann der Gedanke, dass zum Einen der PC \u00fcber einen besseren K\u00fchler verf\u00fcgte, nicht mehr so schnell abst\u00fcrzte und gleichzeitig mehr Arbeitsspeicher (statt 16MB, waren es dann 32 MB Speicher!) verf\u00fcgte, was in machen Spielen f\u00fcr eine doch deutlich h\u00f6here Performanz sorgte. Man m\u00f6ge bedenken, dass Festplatten zu jener Zeit eben nicht so performant waren und mehrere 100 MB \u00fcber das Kabel schicken konnten. Wer die Zeit der 286er noch kennt, wird sicher wissen, wovon ich rede. F\u00fcr alle j\u00fcngeren Generationen: Die 21MB(!)-Festplatte, die im oben abgebildeten Schneider TowerAT 220 werkelte, hatte die H\u00f6he von drei heutigen, modernen 3,5&#8243;-Laufwerken, war mit gut 4kg fast 7mal so schwer und schob gem\u00fctliche 50KB\/s(!) \u00fcber die ESDI-Schnittstelle.<\/p>\n<p>Heute blicke ich auf nun mehr 38 Jahre Computergeschichte und -erfahrung zur\u00fcck. Auch mit der immerw\u00e4hrenden Ver\u00e4nderung im Hard- und Software-Umfeld habe ich meine Passion f\u00fcr die IT nicht verloren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Freizeitgestaltung mal anders&#8230;<\/h3>\n<p><a href=\"http:\/\/gerhard.koschany.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/SNES.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-86\" src=\"http:\/\/gerhard.koschany.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/SNES-300x262.png\" alt=\"SNES\" width=\"300\" height=\"262\" srcset=\"https:\/\/gerhard.koschany.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/SNES-300x262.png 300w, https:\/\/gerhard.koschany.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/SNES.png 685w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Wenn der PC dann nicht so wollte, wurde dann eben erst einmal das SNES bespielt (meistens waren hier Super Mario World, Zelda &#8211; A Link To The Past, Mario Kart oder auch mal SimCity am Start). Es wurde jedenfalls nie langweilig und f\u00fchrte auch zu so mancher, durchgespielter Nacht. Ich mag mich gern an Zeiten erinnern, an denen ich mit guten Freunden das Ziel erreichen wollte, bspw. Jurassic park f\u00fcr das SNES durchzuspielen. Man liess sich dann das Cartridge aus der Videothek ausleihen, denn unter 18 durfte man eine solche eben nicht betreten! Wenn dann besagtes Spiel nach 12 Stunden harter Zock-Arbeit abgest\u00fcrzt ist (ja, das kam durchaus vor!), war der Frust nat\u00fcrlich gross. Der Umstand, dass man das Spiel auch wieder in die Videothek zur\u00fcckbringen musste, machte so manche Durchspielaktion zunichte. Aber Spiele, die man selbst hatte, wurden dann durchaus mal konsequent durchgespielt. Oder man versuchte, Geheimnisse zu entdecken. Spielezeitschriften gaben einem Tipps dazu. Man bl\u00e4tterte sich teils durch die seitenlangen Artikel, merkte sich die Hinweise und dann ging es an die Controller. Da wurde jedes Pixel &#8220;umgedreht&#8221; auf der Suche nach dem verborgenen Eingang oder Gegenstand. Nicht selten landete der Controller auch mal durch Frust in der Ecke, weil selbst stundenlanges Suchen nicht den gew\u00fcnschten Erfolg versprach. Oder man suchte sich ein Spiel mit einem Computergegner, den man dann so richtig nach Herzenslust fertig gemacht hat, um den Frust weniger aggressiv abzubauen. Das hat soweit auch immer ganz gut geklappt!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Auf den ewigen Pfaden des Internets&#8230;<\/h3>\n<p>Bedenkt man, dass DSL-Zug\u00e4nge ab 1996 zug\u00e4nglich waren, h\u00e4tte so ein DSL-Zugang mit seinen ca 85KB\/s die Festplatte bereits in den Schreibwahnsinn getrieben, sodenn es f\u00fcr MS-DOS \u00fcberhaupt brauchbare Webbrowser gegeben h\u00e4tte&#8230; (Anmerkung: Nach etwas Recherche: 1996 gab es sehr wohl einen Browser f\u00fcr DOS, genannt <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Arachne_(Browser)\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Arachne&#8230;<\/a>). <a href=\"http:\/\/gerhard.koschany.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/16278483738_057e2fe3ed_k-e1560800543789.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-336\" src=\"http:\/\/gerhard.koschany.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/16278483738_057e2fe3ed_k-e1560800543789-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/gerhard.koschany.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/16278483738_057e2fe3ed_k-e1560800543789-300x200.jpg 300w, https:\/\/gerhard.koschany.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/16278483738_057e2fe3ed_k-e1560800543789-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/gerhard.koschany.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/16278483738_057e2fe3ed_k-e1560800543789-768x512.jpg 768w, https:\/\/gerhard.koschany.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/16278483738_057e2fe3ed_k-e1560800543789.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Wer jetzt glaubt, ich habe fr\u00fch mit YouTube &amp; Co. angefangen, der irrt gewaltig. Zum Einen, weil diese Plattform zu der Zeit gar nicht existiert hat und zum Anderen \u00e4hnliche Videoplattformen, wenn es sie denn gab, vermutlich zu einem Exitus der Einwahl-\/ sp\u00e4ter DSL-Leitung gef\u00fchrt h\u00e4tten. Es gab aber sehr wohl private FTP-Server auf denen man sich bspw. THX-Trailer herunterladen konnte. Als AVI nat\u00fcrlich, denn MP4 und andere Videoformate gab es zu Der Zeit nat\u00fcrlich auch nicht. Ganz zu schweigen von Mehrkanal-Audio. Dies kam alles erst in der zweiten 2000er-H\u00e4lte (2005 und sp\u00e4ter) auf. Dennoch hatten die Videofiles eine Gr\u00f6sse von 40 MB und mehr&#8230; und stellt euch vor&#8230; solche Datenmengen habe ich damals \u00fcber das rechts sichtbare Quiteschemodem gejagt mit sagenhaften 56Kbit\/s &#8211; wenn der Provider mitgespielt hat, nat\u00fcrlich. Aber 40 MB bei gesch\u00e4tzten 5,2 KB\/s&#8230; nun, das dauerte dann schon mal gut und gern 3 Stunden. Ein besonderer Spass war, wenn zwischendrin einfach mal die Telefonleitung Unlust angek\u00fcndigt hatte und die Verbindung unterbrochen wurde. Ein Download-Resume kannten bis anhin nur wenige FTP-Server und man durfte die Datei sch\u00f6n wieder von Anfang an laden. Hurra! Entsprechend hohe Telefonrechnungen sorgten dann auch f\u00fcr chronischen Bluthochdruck bei meinen Grosseltern und einen Gedankenwandel bei meinem Onkel, endlich DSL ins Haus zu holen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/gerhard.koschany.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/duke3D.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-337\" src=\"http:\/\/gerhard.koschany.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/duke3D-300x188.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"188\" srcset=\"https:\/\/gerhard.koschany.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/duke3D-300x188.jpg 300w, https:\/\/gerhard.koschany.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/duke3D.jpg 750w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Allerdings sah man bei Spielen, die ausschliesslich \u00fcber Serialport und Modem Multiplayer verstanden, in die R\u00f6hre. So wurde also Duke Nukem 3D noch immer brav \u00fcber&#8217;s Modem gezockt&#8230; und das stundenlang. Den Initialstring f\u00fcr das Modem &#8220;ATZ&amp;H0&amp;S96&amp;T10&#8221; kannte man irgendwann auswendig&#8230; egal, wie kryptisch er war. Bei ISDN-Anlagen war dieser noch etwas l\u00e4nger und komplexer. Aber hey, wir waren jung und konnten uns sowas problemlos merken. Das einzige Problem war halt, dass diese Zocksessions durchaus bis sp\u00e4t in die nacht gehen konnten. Und hat man dann auch noch die Telefonleitung blockiert&#8230; nun&#8230; DANN war \u00c4rger vorprogrammiert. Es konnten dann lange Belehrungsreden samt Vorw\u00fcrfen folgen und ach wie sch\u00e4dlich doch solch Verhalten sein k\u00f6nnte bla bla yadda yadda. Nun&#8230; Weder sehe ich mich sozial nicht anpassungs- und kommunikationsf\u00e4hig noch ist aus mir irgend ein randalierender, chronisch unzufriedener P\u00f6beljunge geworden. Ich habe mich normal entwickelt, wie unz\u00e4hlige andere Jungs zu der Zeit auch. Jeder hatte halt seine Hobbies. PC und Gaming konnte auch damals ein solches sein, wenn auch erst mit eSports&amp;Co. diese Leidenschaft so richtig einen H\u00f6henflug erlebt hat.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>In der Penne wird gepaukt&#8230;<\/h3>\n<p><a href=\"http:\/\/gerhard.koschany.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/VS_Muenchen-Au.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-341 alignleft\" src=\"http:\/\/gerhard.koschany.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/VS_Muenchen-Au-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/gerhard.koschany.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/VS_Muenchen-Au-300x169.jpg 300w, https:\/\/gerhard.koschany.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/VS_Muenchen-Au-768x432.jpg 768w, https:\/\/gerhard.koschany.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/VS_Muenchen-Au.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Die Grundschulzeit verlief recht unspektakul\u00e4r, auch wenn ich mit fast 8 Jahren eher recht sp\u00e4t eingeschult wurde. M\u00f6glich machte das eine staatliche Institution, mit der meine Grosseltern auch recht lange im Clinch wegen diverser Sachen waren. Dennoch konnten sich gute Noten in meinem Zeugnis auffinden lassen, welche mir den erforderlichen Notendurchschnitt zum Besuch des Gymnasiums ebneten. Nat\u00fcrlich wurde der Ruf der Lehrer an der VS auch laut, dass ich f\u00fcr das Gymnasium nicht geeignet sei. Erst der Einsatz einer Lehrerin an meinem zuk\u00fcnftigen Gymnasium brachte dann den Durchbruch und so wechselte ich September 1989 in das Ludwigsgymnasium im M\u00fcnchner Westend, welches damit auch nicht mehr wirklich in meinem heimischen Perimeter lag. Ab da hiess es dann, t\u00e4glich 5km durch die Stadt fahren mit dem \u00d6V. Fr\u00fch aufstehen (also noch vor 7 Uhr!) war angesagt und ich als bekennender Langschl\u00e4fer habe das Fr\u00fch-Aufstehen gehasst, vor allem, wenn meine Grossmutter zu lustigen Lichtspielchen gepaart mit der radikalen Methode (Schale kaltes Wasser!) gegriffen hat. Das mit dem Wasser kam bei mir nur einmal zum Einsatz. Es hat aber gepr\u00e4gt!<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/gerhard.koschany.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/LG.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-67 alignright\" src=\"http:\/\/gerhard.koschany.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/LG-300x225.jpg\" alt=\"LG\" width=\"300\" height=\"225\"><\/a>Meine Zeit am Gymnasium, ferner gesagt, dem <a href=\"https:\/\/www.ludwigsgymnasium-muenchen.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Ludwigsgymnasium M\u00fcnchen<\/a> (<a href=\"https:\/\/www.google.de\/maps\/@48.1222025,11.5026702,3a,75y,78.06h,86.97t\/data=!3m6!1e1!3m4!1so5vOc_9OSLsd9S_T_0XXNg!2e0!7i13312!8i6656\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">StreetView<\/a>) und dem <a href=\"http:\/\/www.albertinum-online.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Albertinum<\/a> (<a href=\"https:\/\/www.google.de\/maps\/@48.1234748,11.507985,3a,75y,354.69h,84.35t\/data=!3m6!1e1!3m4!1s2xcA9Z0njibFCPfRXKBcwQ!2e0!7i13312!8i6656\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">StreetView<\/a>) (Internat zu seiner Zeit) war weitestgehend unbeschwert, wenn auch \u00fcberschattet von dem enormen Leistungsdruck, der dann auf mir lastete. Schnell stellte sich heraus, dass ich zwar gute mathematische F\u00e4higkeiten besa\u00df, aber mit 3 Fremdsprachen dann doch etwas zuviel des Guten abbekommen hatte. So verwundert es nicht, dass ich zwar Englisch (erste Fremdsprache) in Wort und Schrift sehr gut beherrsche, daf\u00fcr aber dann in Latein als zweite Fremdsprache nur mehr ausreichende Leistungen erzielen konnte. Mit Franz\u00f6sisch als dritte Fremdsprache war dann Ende im Gel\u00e4nde und ich musste nach einer weiteren Wiederholungst\u00e4terrunde in der 10ten Klasse aufgrund von ungen\u00fcgenden Leistungen in Franz\u00f6sisch kapitulieren. Immerhin habe ich zwischendrin noch meinen qualifizierten Hauptschulabschlu\u00df (1.33), sowie meinen Realschulabschluss (2.33) gemacht, womit ich also nicht ohne Schulabschluss dastand. Nat\u00fcrlich k\u00f6nnte man jetzt sagen, da\u00df ich einfach stinkendfaul war. Vielleicht mag das stimmen, vielleicht lag das aber auch eher daran, dass mir Zahlen und geometrische Formen einfach besser liegen, aber die Freizeit wurde von mir rege eben in jenem Hobby genutzt oder wahlweise auch unterwegs mit Freunden. Auf jeden Fall eine sehr erinnerungsw\u00fcrdige Zeit. Man merkt dann doch sehr schnell wenn man die Schwelle zum Erwachsenwerden \u00fcberschreitet.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/gerhard.koschany.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Albi.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-75 alignleft\" src=\"http:\/\/gerhard.koschany.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Albi-300x199.jpg\" alt=\"Albi\" width=\"300\" height=\"199\" srcset=\"https:\/\/gerhard.koschany.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Albi-300x199.jpg 300w, https:\/\/gerhard.koschany.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Albi.jpg 700w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Erinnerungsw\u00fcrdig war auch meine Zeit im Internat, welche ich von 1990 bis 1993 im <a href=\"http:\/\/www.albertinum-online.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Albertinum M\u00fcnchen<\/a> hatte. Juli 1993 wurde das Internat dann mangels Sch\u00fclern geschlossen und fungiert seither als Tagesheim, in jenem ich bis 1996 war. Wir hatten viele sch\u00f6ne, gemeinsame Events, die einen f\u00fcr die Zeit den Schulalltag vergessen liessen. Das Gemeinsamsein mit den Freunden, die ich zu jener Zeit kennengelernt habe, lassen mich auch heute noch oft von den gemeinsamen Erlebnissen erz\u00e4hlen. Manche waren bierernst, manche zeigten auch, dass ich, wie viele andere Kids auch, nicht immer brav und anst\u00e4ndig war, sondern so manche Lausbubenstreiche veranstaltet hatte. So mancher Pr\u00e4fekt wird sich sicher noch an uns erinnern.<\/p>\n<p>Erinnerungsw\u00fcrdig sind auch all jene Freunde, die ich in dieser Zeit kennenlernen durfte und welche ich auch heute noch pers\u00f6nlich kenne. Sie alle haben mir viele lustige und unbeschwerliche Stunden in der teils recht harten Schulzeit (besonders im Gymnasium!) erlaubt. Und so kann ich guten Gewissens sagen: Danke, dass es euch gibt! Auch wenn uns jetzt zum Teil 480km trennen, dank moderner Verkehrsmittel l\u00e4sst sich jede Distanz \u00fcberwinden und das sogar in annehmbarer Zeit (4h50m)!<\/p>\n<hr>\n<table style=\"border-collapse: collapse; width: 100%;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"width: 50%;\"><a title=\"Kindheit und Jugendzeit\" href=\"http:\/\/gerhard.koschany.ch\/?page_id=60\">\u21e6<\/a>&nbsp;<a title=\"Kindheit und Jugendzeit\" href=\"http:\/\/gerhard.koschany.ch\/?page_id=60\">Kindheit und Jugendzeit<\/a><\/td>\n<td style=\"width: 50%; text-align: right;\"><a title=\"Beruflicher Werdegang\" href=\"http:\/\/gerhard.koschany.ch\/?page_id=66\">Beruflicher Werdegang<\/a>&nbsp;<a title=\"Beruflicher Werdegang\" href=\"http:\/\/gerhard.koschany.ch\/?page_id=66\">\u21e8<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u21e6&nbsp;Kindheit und Jugendzeit Beruflicher Werdegang&nbsp;\u21e8 Hinein in die Welt der Bits&amp;Bytes Dass mir das Thema &#8220;Computer&#8221; wohl liegt, d\u00fcrften 92% bei der IHK-Abschlusspr\u00fcfung, sowie ein Notenschnitt von 1,25 bei der Berufsschule deutlich unterstreichen. 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Fakt ist, [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":34,"menu_order":2,"comment_status":"open","ping_status":"open","template":"page-nosidebar.php","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"class_list":["post-63","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/gerhard.koschany.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/63","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/gerhard.koschany.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/gerhard.koschany.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gerhard.koschany.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gerhard.koschany.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=63"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/gerhard.koschany.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/63\/revisions"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gerhard.koschany.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/34"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/gerhard.koschany.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=63"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}