{"id":66,"date":"2013-12-23T08:32:27","date_gmt":"2013-12-23T07:32:27","guid":{"rendered":"http:\/\/gerhard.koschany.ch\/?page_id=66"},"modified":"2021-03-26T07:43:26","modified_gmt":"2021-03-26T06:43:26","slug":"beruf-ausbildung-selbstandigkeit-und-neuer-beruf","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/gerhard.koschany.ch\/?page_id=66","title":{"rendered":"Beruflicher Werdegang"},"content":{"rendered":"<table style=\"border-collapse: collapse; width: 100%;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"width: 50%;\"><a title=\"Schulzeit und PC\" href=\"http:\/\/gerhard.koschany.ch\/?page_id=63\">\u21e6<\/a>&nbsp;<a title=\"Schulzeit und PC\" href=\"http:\/\/gerhard.koschany.ch\/?page_id=63\">Schulzeit und PC<\/a><\/td>\n<td style=\"width: 50%; text-align: right;\"><a title=\"Hallo Schweiz\" href=\"http:\/\/gerhard.koschany.ch\/?page_id=98\">Hallo Schweiz<\/a>&nbsp;<a title=\"Hallo Schweiz\" href=\"http:\/\/gerhard.koschany.ch\/?page_id=98\">\u21e8<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<hr>\n<h3>Vorbei die Zeit der langen Ferien und dem leichten Sch\u00fclerleben!<\/h3>\n<p><a href=\"http:\/\/gerhard.koschany.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/AllianzAGIS.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-67\" src=\"http:\/\/gerhard.koschany.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/AllianzAGIS-300x152.jpg\" alt=\"AllianzAGIS\" width=\"300\" height=\"152\" srcset=\"https:\/\/gerhard.koschany.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/AllianzAGIS-300x152.jpg 300w, https:\/\/gerhard.koschany.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/AllianzAGIS.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>So verwundert es kaum, dass der Schritt am 2. Juli 1998, n\u00e4mlich der Exmatrikulierung aus dem Gymnasium und der Eintritt ins Berufsleben (ich habe just zu dem Zeitpunkt eine Jobofferte erhalten!) nicht ganz ohne Tr\u00e4nen verlief. Goodbye Jugendzeit und Hallo hartes Arbeitsleben. Ab diesem Zeitpunkt hiess es dann, keine 13 Wochen im Jahr frei, keine feste &#8220;Arbeitszeit&#8221; von 8 bis 13 Uhr. Ab da hiess es dann: 8 Stunden Arbeitszeit, Schichtbetrieb, ABER: das erste eigene Geld und die Erf\u00fcllung der Jugendtr\u00e4ume. Von daher blicke ich jetzt auch sowohl mit Wehmut, aber auch mit einem Lachen auf diese Zeit zur\u00fcck. Arbeitgeber war die <a href=\"http:\/\/www.tropper.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Tropper Data Services<\/a> in K\u00f6ln, die mich zu diesem Zweck als Drucknachbearbeiter f\u00fcr die Allianz AGIS in Unterf\u00f6hring eingestellt hatte. Der Beruf war eher einfach angesiedelt. Es ging darum, die Millionen Seiten an Vertreterpost sauber aufzubereiten. Dies geschah entweder \u00fcber Falzmaschinen, die die Lochr\u00e4nder der Endlosrollen entfernt hatten und die A4-Seite dann entsprechend auf H\u00e4lfte oder ein Drittel gefaltet haben. Das Ganze dann mit ca. 10 Seiten pro Sekunde. Es gab dann auch die manuelle Postvorbereitung, wo dann Z-gefalzte Briefe vorbereitet wurden. Wer h\u00e4tte gedacht, dass auch das so schnell ginge. Alles in Allem aber eigentlich nicht unbedingt der Job eines Computer-Z\u00e4hmers, wie mich. Der zweite Teil der Zeit befasste sich dann mit dem Datentr\u00e4geraustausch. ENDLICH mal etwas f\u00fcr Erwachsene Jungs! Fortan lernte ich, dass man Bits und Bytes auch in sehr grossen Mengen speichern konnte. Auch wenn es sich hierbei nicht um Festplatten, sondern um Tapes handelte. Was man heute bel\u00e4cheln w\u00fcrde (500GB) war damals in einem Schrank von 2m H\u00f6he, 2m Breite und 1,2m Tiefe verpackt. Sogenannte VSMs (Virtual Storage Modules), deren einziger Zweck darin bestand, Tapes aus der Bibliothek mit 55.000(!) Kassetten selektiv einzulesen und eine Woche vorzuhalten, damit der Datenzugriff rascher vonstatten geht. In dieser Zeit lernte ich auch meinen ersten Schichtbetrieb, der auch nachts (22-6 Uhr) stattfand, kennen.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/gerhard.koschany.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/AllianzAMOS.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-68\" src=\"http:\/\/gerhard.koschany.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/AllianzAMOS-300x225.jpg\" alt=\"KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/gerhard.koschany.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/AllianzAMOS-300x225.jpg 300w, https:\/\/gerhard.koschany.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/AllianzAMOS.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Da dies genau zur Jahrtausendwende (man erinnere sich an den Y2K-Bug!) geschah und das RZ der DB in Frankfurt nach M\u00fcnchen gez\u00fcgelt wurde, war nat\u00fcrlich auch erh\u00f6hte Bereitschaft notwendig. Eine Eigenart bei Arbeitnehmer\u00fcberlassungsvertr\u00e4gen nach Gesetzeslage in Deutschland ist, dass diese nicht l\u00e4nger als 12 Monate f\u00fcr eine Position bzw. Ort gelten d\u00fcrfen. Daher kam schnell die Frage auf, wie es weitergehen sollte. Mein Chef hatte hierzu eine gute Idee und so wurde durch ihn auch mein Weg in die Ausbildung bei der Allianz AGIS, f\u00fcr die ich ja auch zuvor schon t\u00e4tig war, geebnet.<\/p>\n<p>So konnte ich als Millenniums-Azubi meine Ausbildung zum fiesen FISI (jaja, ich weiss, schlechtes Wortspiel!) beginnen. Eine ebenfalls wieder etwas unbeschwertere Zeit und mit Spass. Es brachte mich meinem Hobby auch deutlich n\u00e4her! Durch meine Ausbildung bei der Allianz AGIS (heute Allianz AMOS bzw. Allianz ASIC, mittlerweile Allianz Technologies SE) habe ich mein Knowhow im IT-Umfeld noch deutlich erweitern k\u00f6nnen. Das Faszinierende an der Ausbildung war, dass ich der Grossrechnerwelt doch ein deutliches St\u00fcck n\u00e4her gekommen bin und auch die Zusammenh\u00e4nge besser verstehen konnte. Auch der Part der Datenbankerstellung und -Modifikation mittels SQL-Befehlszeile sollten sich im kommenden Beruf von grossem Nutzen erweisen. Nach 3 Jahren (Lehrjahre sind keine Herrenjahre!) konnte ich dann auf einen super Abschluss zur\u00fcckblicken und zu mir sagen: &#8220;Des host sauber g&#8217;macht!&#8221;. Ein weiteres Jahr war ich dann noch f\u00fcr die AGIS als Datenadministrator t\u00e4tig. Dabei ging es in erster Linie um die Bereinigung des Inventars zur \u00dcberf\u00fchrung aus dem ABIS (<strong>A<\/strong>llianz <strong>B<\/strong>estands- und <strong>I<\/strong>nventar-<strong>S<\/strong>ystem) ins SAP. Man konnte den Grossrechner lieben (wenn alles fl\u00fcssig lief) oder hassen, wenn man auf die Transaktionen dann gef\u00fchlte Minuten gewartet hatte. Im Grossen und Ganzen lief es aber rund. Warum war ich nur ein weiteres Jahr f\u00fcr die Allianz t\u00e4tig? Der Grund lag darin, da\u00df durch die \u00dcbernahme der Dresdner Bank eine \u00dcberkapazit\u00e4t an Mitarbeitern bestand. So ging der neue Besitzer (die Allianz) also \u00fcber die B\u00fccher und hat ein deftiges Sparprogramm verordnet. Hiervon war auch eines der Abbau \u00fcberz\u00e4hliger Mitarbeiter. Leider&#8230;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Selbst\u00e4ndigkeit<\/h3>\n<p>Nachdem ich also arbeitslos wurde und auch nach zwei Jahren keine Besserung in Sicht war, beschloss ich mich mit meinem Know-How selbst am Markt zu pr\u00e4sentieren und zu positionieren. Dies klappte in der Anfangszeit auch ganz gut. Mehrere Projekte, sogar deutschlandweit erlaubten es mir, sogar mal mehr, als nur M\u00fcnchen zu sehen. So befand ich mich nebenher in Augsburg, N\u00fcrnberg, D\u00fcsseldorf, Freiburg, Krefeld, Moers und Leipzig im gr\u00f6ssten Projekt der Zurich Versicherung. Weitere Projekte waren auch ein Rollout im Umfeld der EADS in Ottobrunn. Vers\u00fc\u00dft wurde der Rollout-Alltag (der im Wesentlichen aus Backup alter PC, Aufstellen neuer PC und Restore der Altdaten bestand) dadurch, dass ich auch einen kleinen Einblick in die Aeronautik und deren Prozesse der Entwicklung gesehen habe. Nat\u00fcrlich haben wir keinen Zugang zu den Top-Secret-Bereichen gehabt, aber das hat dem Ganzen keinen Abbruch getan. Es folgten nach und nach noch ein paar kleinere Projekte, doch es sollte sich eine alsbaldige Ver\u00e4nderung in meinem Lebensweg abzeichnen&#8230;<\/p>\n<hr>\n<table style=\"border-collapse: collapse; width: 100%;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"width: 50%;\"><a title=\"Schulzeit und PC\" href=\"http:\/\/gerhard.koschany.ch\/?page_id=63\">\u21e6<\/a>&nbsp;<a title=\"Schulzeit und PC\" href=\"http:\/\/gerhard.koschany.ch\/?page_id=63\">Schulzeit und PC<\/a><\/td>\n<td style=\"width: 50%; text-align: right;\"><a title=\"Hallo Schweiz\" href=\"http:\/\/gerhard.koschany.ch\/?page_id=98\">Hallo Schweiz<\/a>&nbsp;<a title=\"Hallo Schweiz\" href=\"http:\/\/gerhard.koschany.ch\/?page_id=98\">\u21e8<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u21e6&nbsp;Schulzeit und PC Hallo Schweiz&nbsp;\u21e8 Vorbei die Zeit der langen Ferien und dem leichten Sch\u00fclerleben! So verwundert es kaum, dass der Schritt am 2. 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